Red Snapper mit Rigani-Limonen-Salz an Minz-Balsamico-Deco

Dem Wunsch, das Pistazien-Pesto erst zum nächsten Wochenende hin auf den Tisch zu servieren, um auch fehlende WG-Reste damit zu beglücken, wurde mittels des Austauschgerichtes, das aus frischem Fischfilet mit schmackhafter Mehlkruste an intensiven Gewürzen bestand, nachgekommen. Grund war auch eigentlich eher, dass die erworbenen Pistazien nicht den Qualitätsansprüchen an dieses leckere Pesto standhielten.
Red Snaper war diesmal die bevorzugte Wahl an der Fischtheke — gerade zum Grillen ein hervorragender Fisch, wie aus langjähriger Erfahrung die Weisheit spricht. Besonders gut gelingt er in diesem aus den USA modemäßig herübergeschwappten Kugelgrill, weil da Alles schön saftig bleibt — zumindest bei ausreichender Befeuerung mit zwischenzeitlichen Bestreichen mit einer Olivenöl-Pfeffer-Limone-Mischung mit getrockneten Rigani (Oregano), der selbst in den griechischen Bergen beim letzten Aufenthalte dort gesammelt worden ist.
Mangels Grillmöglichkeit im Haus wurde der Fisch deshalb kurzerhand gesalzen, gesäuert und gemehlt in die Olivenöl-Sonnenblumenkernöl-Mischung dem Erhitzungsvorgang übergegeben, um nach 10 Minuten auf dem Teller — neben Salzkartoffeln — auch unsere schnell aus den Resten unseres Blog-Event-Minze hervorgezauberte Deko mit Balsamico als Mittelpunkt zu beglücken.
Darauf dann der Rigani und Limonensaft mit Meersalz. Dazu ein vom letzten Besuch gesponsterter portugiesischer Wein namens Rosalinda (Vinho Verde Branco), der mit seinen 9,5 % zwar ein wenig zu sauer — aber zum Fischessen frisch-perlig-leicht durchaus zupass kam.

Red Snaper an Minz-Balsamico-Deco


4 Antworten auf “Red Snapper mit Rigani-Limonen-Salz an Minz-Balsamico-Deco”


  1. Gravatar Icon 1 Flitzpiepe 04. August 2006 um 13:50 Uhr

    na das ist ja ‚n ding. da wird mit blumigen worten versucht, den betrug schön zu reden. ein gegrillter fisch aus der bratpfanne… na toll! ohne soße, mit zwei lumpigen kartöffelchen und einer deco aus der unansehnlicher schlabber zu träufeln scheint. da ist es klar, dass auch ein zu saurer wein willkommen ist, da sonst nichts vorhanden ist, womit der in dicker mehlkruste erstickte fisch herunterzubekommen wäre. aber das teelicht auf dem foto sieht ganz nett aus…

  2. Gravatar Icon 2 kulinariakatastrophalia 04. August 2006 um 18:00 Uhr

    Die delikate Beschichtung, die mittels Mehlbestäubung vonstatten ging, war wie gewohnt ein nicht zu verachtendes Detail um den Fisch schön saftig bleiben zu lassen, der übrigens einen Meeresgeschmack wie gewünscht hatte (so leicht nach Rotbarben); wer allerdings nur Plus-Fertig-Gericht zu konsumieren wünscht, ist mit den dort angebotenen Speisen (incl. Glutamat-Gutschein) allerdings leicht zu befriedigen….

  3. Gravatar Icon 3 Kormoranflug 22. Juni 2010 um 20:00 Uhr

    ein bischen auseinandergelaufen und so ohne Biss, aber Fisch ist Fisch.

  4. Gravatar Icon 4 kulinariakatastrophalia 27. Juni 2010 um 18:58 Uhr

    @Kormoranflug
    Das sieht nur so aus — Red Snapper hat eine eher festere Struktur ;-)

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