Raffinesse aus Pangasius-Filet in süß-scharfer Soja-Reiswein-Soße an excellent kandierten Ingwerstreifen mit gedünsteten grünen Blattspitzen

Woah….!!! Phantastisch, wahnsinnig …ein Geschmackserlebnis ohnegleichen servierten wir uns himself am gestrigen Tage, den wir als gläubige Antichristen ganz dem Fische bzw. seinem ureigenen Element gewidmet zu haben schienen. Nachdem ein Wolkenbruch den von uns an diesem Tage ins Auge gefassten Markt quasi den Fluten, die da über uns, ob unsreres gotteslästerlichen Mahles hineinbrachen vom hohen Himmel, überlassen hatte, mussten wir ausweichen in andere Örtlichkeiten, die — zwar auch nicht verschont — aber noch einigermaßen akzeptabel ohne allzu nasse Füsse erreichbar waren und uns nun leider nicht mit den vorgesehenen Zuckererbsenschoten, sondern mit auch nicht zu verachtendem Chinakohl bedachten; den nämlich genehmigten wir uns kurz in etwas Sonnenkernblumenöl angedünstet nebst Bio-Basmatireis als formidable Sättigungsbeilage zum eigentlichen Höhepunkt des Abends, dem zart und dennoch fest in Erscheinung tretenden Pangasius-Filets in herrlicher Soße, die uns noch lange in scharf-süßlicher, Erinnerung verbleiben wird.

Pangasius-Filet in suess-scharfer Soja-Reiswein-So�e an Ingwerstreifen
Pangasius-Filet in süß-scharfer Soja-Reiswein-Soße an Ingwer-Streifen

Nicht lange gefackelt – so wird es gemacht – und die „asiatische Küche“ genossen:
Zuallererst werden Leute eingeladen, die diese kleinen scharfen Paprika, die ruhig etwas größer ausfallen dürfen!, ganz klein hacken (diejenigen, die das einmal selber gemacht haben, brauchen das nicht nochmal, diese brennenden Hände und die nicht minder verschonten Gesichtspartien, in die dummerweise dabei gefasst wurde, um die Tränen aus den Augen zu wischen). Nachdem dieser Akt zu aller Zufriedenheit, auch der Schaueinlage mit dem erwarteten Effekt wegen, vollbracht war, wurden sie in etwas neutralem Öl, welches wir uns noch mit nussigem Sesamöl zu verfeinern gedachten, angebraten; hinzu kamen in feine Streifen geschnittener Ingwer und nachdem alles in zwei Minuten brutzelig gebraten war, kam der tolle chinsische Reiswein (kein billiger — sondern der sagenhafte aus der mit der Quellwasser reich gesegneten nordchinesischen Stadt Shao, der trockenem Sherry nicht unähnlich ist, aber doch ganz anders) hinzu. Das spritzt zwar Alles gleich kurz ganz heftig, wurde dann aber mittels Hinzugabe von einem Schuß Sojasoße und ordentlich Rohrzucker gebändigt und nach kurzem Einkochen war schon eine schöne Soße entstanden, die allerdings jetzt für die — leider etwas zu spät aufgetauten — Pangasiusfilets noch mit zusätzlichem Shaohsing bedacht wurde. Solcherart mit etwas mehr Flüssigkeit in unserer tollen Schmorpfanne (32 cm) ausgestattet wurden die Fischfilets hineingelegt und konnten nun unter ein paar mal Wenden den Inhalt etwas in sich aufnehmen und uns kaum 5 Minuten später den Gaumen erfreuen. Fantástico!